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Keine wilden Trends

Vor sechs Jahren setzte Sabrina Peter alles auf eine Karte und gründete unter dem Namen «Madame Pierre» ihr eigenes Mode-Atelier in Rapperswil. Seither designt und schneidert die 30-Jährige Dessous und Bikinis. Hilft ihr aktuell der Trend, wonach mehr Schweizer Produkte konsumiert werden?

Sabrina Peter entdeckte schon in jungen Jahren ihre Leidenschaft für sinnliche Produkte. Für Produkte, wie sie sie heute selber kreiert. Inspiriert wurde sie ausserdem vom Schweizer Film «Die Herbstzeitlosen». Darin entschliesst sich die von Stephanie Glaser gespielte Hauptperson, eine Lingerie-Boutique zu eröffnen. «Da war es um mich geschehen» erinnert sich Sabrina Peter. «Ich fühlte mich inspiriert war wild entschlossen, selber Dessous und Bikinis zu designen.

Entsprechend könne sie rückblickend auch nicht von einer akribischen Firmenplanung sprechen. Es war viel mehr der sprichwörtliche Sprung ins kalte Wasser. «Ich bin eher der Typ, der einfach einmal macht. Das hat Vor- aber auch Nachteile. Womöglich ist man so aber etwas mutiger», so die Rapperswilerin.

Inzwischen hat sie ihre Nische gefunden, was in einer Branche, in der man sich sowohl gegenüber Discountern als auch Luxus-Label behaupten muss, nicht ganz einfach ist. Sabrina Peter setzt jedoch vollkommen auf «swiss made». Darauf hat sie ihre komplette Firmenphilosophie ausgerichtet. Und das wird von einer Kundschaft, die Wert auf nachhaltige Produkte und Exklusivität legt – fern von der Massenproduktion – geschätzt. So werden sämtliche Stücke von Hand in Kleinstserien in Rapperswil produziert. Ideen, Designs, Schnitte, Produktion. All das vereint die Unternehmerin in einer Person. «Jedes Stück geht durch meine Finger», erklärt Sabrina Peter. «Und ich setze ausschliesslich Materialien von OekoTex-zertifizierten Lieferanten ein.»

Die 30-Jährige spürt in positiver Hinsicht, dass vermehrt Qualität und Regionalität beim Kaufentscheid mitspielen. «Gerade bei Kleidungsstücken, die wir so nahe an unserem Körper tragen, sollten diese Aspekte ja eigentlich grosse Bedeutung aufweisen», wirft sie ein.

Die Kollektionen von Sabrina Peter entstehen jeweils in einem Rhythmus von rund 15 Monaten – vom ersten Pinselstrich bis zur Präsentation im eigenen Atelier. Wichtig ist ihr dabei die eigene Handschrift: «Ich lasse mich gerne von der Natur und von der Umwelt inspirieren und unterwerfe mich weniger irgendwelchen wilden Trends.»
Bericht: Marcel Baumgartner für das Magazin Die Ostschweiz. Vielen Dank!

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